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Elsenborn Primar

Die Geschichte der Schule (Elsenborn)

Im Jahre1967 wird an der Staatlichen Sonderschule Vielsalm auf Drängen einiger Familien aus der belgischen Eifel eine Klasse für deutschsprachige Kinder mit starkem sonderpädagogischem Förderbedarf eingerichtet.

Ein Jahr später greift das Unterrichtsministerium die Initiative dieser Eltern auf und schafft die Voraussetzungen zur Gründung einer Sonderschule für Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen in Elsenborn.Eine wichtige Rolle bei allen Initiativen war die aktive Unterstützung durch den damaligen Gemeindesekretär und dem späteren Bezirkskommissar Johann Weynand.

1970 erfolgt Am 15. September 1969 wird der Unterricht für 10 Kinder in einem Privathaus in Elsenborn aufgenommen. Helmut Heinen wird zum Direktor der Schule bezeichnet.der Einzug in das neu erstellte Schulgebäude an der Lagerstraße. Hier finden die Kinder und Lehrkräfte Therapieräume (Logopädie, Physiotherapie), eine didaktische Küche, Werkräume und ein Wassergewöhnungsbecken vor. Eine große Pausenhalle bietet Schutz vor Regen, Eis und Schnee.

Die erste Kindergartenklasse wird 1976 eröffnet und im gleichen Jahr wird das Schulrestaurant in einem eigenem Gebäude eröffnet. Ab 1980 wird die Sporthalle « Herzebösch » für den Sportunterricht angemietet und auf dem Gelände der Schule ein den Schülern angepasster Spielplatz eingerichtet. 1982 bis 1984 werden der didaktische Bauernhof und ein Treibhaus errichtet. 1985 kommt es zum Wechsel in der Schulleitung: Nachfolger von Helmut Heinen wird Willy Heinzius.1994 werden die Sonderschule Elsenborn und die Förderschule Sankt-Vith zu einer Schule, der Grundschule für differenzierten Unterricht zusammengelegt. Der Unterricht wird weiterhin an zwei Standorten erteilt.

Ab dem Schuljahr 2001/2002 werden durch die GDU Schüler mit sonderpädagogischen Bedürfnissen in den Regelgrundschulen begleitet 2002 erfolgt erneut ein Wechsel in der Schulleitung: Nachfolger von Willy Heinzius wird Werner Margraff. Zur Koordinatorin in der Niederlassung Elsenborn wird Denise Weynand bestimmt. 2005 übernimmt Ghislain Hagelstein diese Aufgabe. Er wird 2010 durch Doris Langer ersetzt.

Die integrative Förderung nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Arbeit der GDU ein. Das Team der Integrationslehrer wird begleitet durch die Koordinatorin Alwine Mackels.

Im September 2009 wird die Schule Bestandteil des Zentrums für Förderpädagogik in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Werner Margraff wird zum Fachbereichsleiter im ZFP bezeichnet und trägt die Verantwortung für die beiden Schulniederlassungen in Elsenborn und Sankt Vith sowie für die integrative Förderung in den Schulen der belgischen Eifel.