Unterstützte Kommunikation

 

 

Die Unterstützte Kommunikation (UK) bildet einen wichtigen Förderschwerpunkt in unserer Arbeit. Denn: „Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!“Manche Schüler und Schülerinnen können sich nur mit vertrauten Personen und/oder nur in bestimmten Situationen in ihrer eigenen Sprache verständigen. Einige verfügen kaum oder nicht über Lautsprache.
Ziel der Unterstützten Kommunikation ist es, diesen Schülern Mittel an die Hand zu geben, um ihre Bedürfnisse, Meinungen, Fragen zu äußern und so Verständigung  und bessere Teilhabe am Leben zu ermöglichen.

Wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen Kommunikationsbedürfnisse geweckt und erweitert werden können und sollen.
Welche Methode der Anbahnung eines Kommunikationssystems schlussendlich am erfolgversprechendsten ist, ergibt sich aus den persönlichen Möglichkeiten eines jeden Schülers.

In der Praxis sieht dies im ZFP Eupen Sekundar folgendermaßen aus: Schüler, die bereits mit einem Kommunikationshilfsmittel ausgestattet sind, werden in der Nutzung unterstützt und weiter gefördert. Dabei können die Kommunikationshilfsmittel ganz verschieden sein. Sie reichen von Realgegenständen, über Gebärden oder Symbole und Fotos bis hin zu komplexen Sprachcomputern.

 

 

 

 

 

Schüler, bei denen ein Bedarf an Unterstützter Kommunikation im Sekundarschulwesen festgestellt wird, werden auf dem Prozess der Beantragung und der Nutzung durch das Personal begleitet. Dabei ist es uns sehr wichtig, das gesamte Umfeld des Schülers in diesen Prozess mit einzubinden. Keine Bezugsperson kann die kommunikativen Fähigkeiten einer Person so gut einschätzen wie das nahe Umfeld.

Die verschiedenen Kommunikationshilfsmittel können je nach Bedarf erst in Einzelförderung eingeführt werden mit dem Ziel, dass der Schüler es selbstständig in allen möglichen Situationen selber nutzen kann, d.h. auch während des Unterrichtes und natürlich auch zu Hause und in seiner Freizeit.

Des Weiteren ist uns wichtig, dass die Unterstützte Kommunikation nach Abschluss der Schule nicht endet. Mit Hilfe der Arbeitsgruppe „Unterstützte Kommunikation“ wird daran gearbeitet, einen guten Übergang in das Berufsleben zu gestalten mit dem Ziel, dass die erlernten Hilfsmittel auch im weiteren Leben zum Einsatz kommen.

 

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