Das Bewegt-Werden auf dem Pferderücken und die Gestaltung der Beziehung im Beziehungsdreieck Pferd-Schüler-Pädagoge unterstützen die Schüler in der Auseinandersetzung mit ihren individuellen Schwierigkeiten. Aufgrund positiver Erfahrungen wird das Selbstwertgefühl gestärkt und eine angemessene Selbsteinschätzung erlernt. Das Pferd wertet eine Beziehung nicht positiv oder negativ. Es reagiert unverfälscht und artspezifisch. Es spiegelt Verhalten und erzeugt besondere Motivation.
 
Die Konzentrations- und Lernfähigkeit sowie der angemessene Umgang mit Emotionen (z.B. Wut, Ärger, Trauer, Freude) stehen häufig im Vordergrund der Zusammenarbeit. Positive Lernerfahrungen im Bereich des sozialen Verhaltens werden nicht nur durch das Pferd und den Pädagogen, sondern auch durch die anderen Gruppenmitglieder ermöglicht.
 
Des Weiteren werden Themenfelder des Unterrichts aufgegriffen und ein Raum für kreatives Lernen außerhalb des Schulgebäudes geschaffen. Hilfsmittel und Gegenstände aus dem Unterricht, wie z.B. Piktogramme oder der Time-Timer kommen auch hier zum Einsatz.
 
Der Reitstall bietet Möglichkeiten geregelte Abläufe kennen zu lernen, sich auszuprobieren und in einer ständig wiederkehrenden Struktur Orientierung zu erhalten und zu erweitern.
 
Gleichzeitig werden Grundkenntnisse im Umgang mit dem Pferd, im Reiten und im Voltigieren vermittelt.
 
Die Förderung findet in Kleingruppen statt, welche je nach körperlichen Voraussetzungen, Stärken und Fähigkeiten zusammengesetzt sind (die Angebote entsprechen den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schüler).

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