Unsere Europäischen Freiwilligen Elif, Anna-Theres und Sophia berichten von ihrem beruflichen Alltag als Freiwillige in den Schulen des ZFP und der Aufgabenschule Ephata.

EFD VideoHier geht es zum Video.

Viel Spaß beim Anschauen. :-)

 

 

 

Unsere Europäische Freiwillige Elif berichtet von Ihrem Europäischen Freiwilligen Dienst am ZFP.

 

 

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Europäischer Freiwilligendienst am Zentrum für Förderpädagogik.

 

 

Warum EFD?

 

Beim Freiwilligendienst können einzelne Personen sich für einen Zeitraum von 2 bis 12 Monaten in einer anerkannten Einrichtung im In- oder Ausland engagieren. Die Freiwilligen werden Vollzeit in die Arbeit der Einrichtung eingebunden und unterstützen die Hauptamtlichen und das Zielpublikum der Einrichtung im Alltag. Für Menschen mit geringeren Möglichkeiten kann auch ein Engagement von 2 Wochen bis 2 Monaten in Betracht kommen.

 

EFD am ZFP:

 

Das Zentrum für Förderpädagogik (ZFP) ist offen für neue Ideen und Arbeitsmethoden im Bereich der Förder- und Heilpädagogik und ist bis heute in einem ständigen Weiterbildungsprozess. Der Austausch mit anderen regionalen, nationalen und internationalen Partnern liegt uns sehr am Herzen.

Durch die Teilnahme am Europäischen Solidaritätskorps (später ESK genannt) möchten wir den Freiwilligen die Möglichkeiten bieten, nicht nur Erfahrungen im beruflichen Alltag zu sammeln, sondern auch in der Projektarbeit und im Umgang mit Kindern (mit einer Beeinträchtigung und/oder mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen). Die Freiwilligen sollen sich ausprobieren können, Lernerfahrungen sammeln, in und mit einem Team arbeiten und an der Umsetzung von Prozessen beteiligt werden. Ebenso möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, eigene kleine Projekte zu realisieren. Dies soll von den Vorbereitungen über die Durchführung sowie Evaluation und Anpassung gehen. Auch bieten wir den Freiwilligen die Möglichkeit, an Sprachkursen teilzunehmen, sodass sie ihr linguistischen Fähigkeiten ausdehnen können.

Die europäische Öffnung ist uns sehr wichtig, um über Ideen und Arbeitsmethoden austauschen zu können und unsere Arbeit dadurch positiv weiterzuentwickeln. Die Sicht der Freiwilligen, die von außen kommt, bewegt die Mitarbeiter dazu, noch einmal ihre Routinen anzuschauen, zu reflektieren und vielleicht sogar anzupassen. Wir möchten also einerseits unsere Erfahrungen mit den Freiwilligen teilen und gleichzeitig durch den Austausch mit ihnen und ihren Entsendeorganisationen um neue Erfahrungen, Ansichten und Ideen bereichert werden.

Diese Punkte knüpfen auch an die Ziele des ESK an, nämlich jungen Menschen Möglichkeiten zu bieten, sich sozial zu engagieren und weiterzubilden. Sie können neue Erfahrungen sammeln, indem sie andere Menschen unterstützen und ihnen helfen ihre Fähigkeiten besser kennenzulernen und auszuweiten. Dadurch lernen sie, ein aktiver Bürger zu sein, gemeinsam positive Veränderungen zu bewirken und die Gemeinschaft auf den richtigen Weg zu bringen.

Ebenso möchten wir den Freiwilligen die Möglichkeit zugänglich machen an Solidaritätsaktivitäten teilzunehmen, die die Gesellschaft positiv verändern können. Hierbei denken wir bspw. An unsere Aufgabenschule, die dies bietet? Der Freiwillige kann hier aktiv durch die Betreuung der Kinder und ihren Hausaufgaben die Zukunft der Kinder schulisch und sozial fördern. Auch möchten wir die Mobilität der Freiwilligen fördern, indem wir ihnen ein Busabonnement und einen Go-Pass zur Verfügung stellen. So können sie sich nicht nur aktiv in das „belgische Leben“ integrieren, aber auch Netzwerke kreieren, die ihnen sowohl in ihrem Freiwilligenjahr nützlich sein können, aber auch für ihre Zukunft.

Die Qualität unserer Aktivitäten möchten wir durch regelmäßige Evaluationen sicherstellen und die Aktivitäten bei Bedarf anpassen. Durch die Evaluationen haben wir somit einen guten Blick auf die Entwicklung der Freiwilligen, aber auch ein Tool, dass und bei der Verbesserung unserer Projekte behilflich sein kann.

Gerade durch die Grenznähe, die Ostbelgien lebt, können wir auch im ZFP auf diesen Vorteil zurückgreifen. Ob dies in Gestalt von Weiterbildungen, Schulleiterkongressen, Austauschmöglichkeiten oder administrative Zusammenarbeit ist. Dies erleben die Freiwilligen auch und können vielleicht sogar einen Nutzen daraus ziehen (bspw. Gebärdensprachkurs durch eine deutsche Referentin).

 

Die vier Freiwilligenprojekte sollen einerseits die persönliche Entwicklung der Feiwilligen fördern (Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, Engagement) und andererseits ihre berufliche Erfahrung (Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigung und/oder mit kulturellen Unterschieden, Teamarbeit, Projektarbeit, Arbeitsorganisation). Es wird Synergien zwischen formalen und informalem Lernen kommen. Die gesammelten Erfahrungen können für die Freiwilligen Erfolgsmomente darstellen oder auch ein „Über-sich-hinauswachsen“. Diese Möglichkeit der Entwicklung wird ihnen geboten, indem wir die Freiwilligen dazu bringen, ihre Komfortzone zu verlassen, um neue Lernerfahrungen machen zu können und neuen Input aufzunehmen.

Schlussfolgernd können wir sagen, dass die Freiwilligen aktiv in unseren Schulalltag eingebunden werden und sind somit im konstanten Kontakt mit den Schüler*innen.

 

Weitere Informationen zum Europäischen Freiwilligendienst:

 

Infotreff Eupen

Jugendbüro der DG

 

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