Willkommen in der Aufgabenschule vom Animationszentrum Ephata!

 

 

Projektbeschreibung

Die Aufgabenschule Ephata ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche ihre Aufgaben mit ehrenamtlichen Betreuern in einem geschützten und ruhigen Rahmen erledigen können. Sie versteht sich als Haus des Lernens und Lebens, das sich immer wieder an die veränderten Lebensbedingungen der Kinder anpasst.

 

 

So beginnt der Arbeitstag um 13:30 Uhr und endet um 18:00 bis 19:30 Uhr. Abgesehen von Mittwoch, der ein kurzer Schultag in Belgien ist (11:00-17:00 Uhr). In dieser Zeit fallen Aufgaben an wie die Vorbereitung des Stundenplans auf der dafür vorgesehenen Tafel und dem Zurechtlegen des benötigten Materials (Materialboxen, Kommunikationshefte, Übungsmappen). Auch gibt es administrative Aufgaben wie das Einordnen von Dokumenten, das Vorbereiten von Übungsmaterialien für die Kinder, das Entgegennehmen von Anrufen etc.

Wenn die ersten Kinder gegen 15:30 Uhr ankommen, ist für den „Normalbetrieb“ eine Obstsalatanimation vorgesehen, bei der die Kinder gemeinsam mit dem Freiwilligen Obst kleinschneiden. So kann der kleine Hunger nach der Schule getilgt und gleichzeitig ein gesunder Snack zu sich genommen werden. Aufgrund der aktuellen Coronasituation fällt diese Animation jedoch weg.

Um 16:00 Uhr beginnen dann die ersten Betreuungsstunden: jede Gruppe, französisch- oder deutschsprachig, besteht aus maximal 3 Kindern und einem Betreuer. Während 45 Minuten haben sie Zeit ihre Hausaufgaben zu erledigen, für Tests oder Prüfungen zu lernen oder nicht verstandenen Schulstoff zu wiederholen. Die letzten 15 Minuten, vorausgesetzt die Aufgaben wurden beendet, können beispielsweise Gesellschaftsspiele gespielt, in den angrenzenden Park gegangen oder Bilder gemalt werden.

Falls man sich der Aufgabe gewachsen fühlt, kann man auch den Jugendlichen seine Unterstützung anbieten. Jene melden sich, um Nachhilfe in bestimmten Fächern zu erhalten. Der Schwerpunkt bleibt trotzdem weiterhin bei der Arbeit mit Kindern.

 

 

Am Ende des Tages werden dann die Kommunikationshefte, die auch Schülerhefte genannt werden, nachgelesen. In diesen notieren die ehrenamtlichen Betreuer die wichtigsten Informationen aus der Stunde. Sie dienen der Koordination für Gespräch mit Lehrpersonen, Eltern oder den Kindern selbst.

 

 

Nach dem Einleben in die Welt der Aufgabenschule gibt es die Möglichkeit eigene Animationen und Projekte durchzuführen. Hier sind der Fantasie und dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Der Freiwillige kann so seine Talente austesten und neue Fähigkeiten in der Projektplanung gewinnen. Genauso wie beim Obstsalat, muss dieser Teil im Moment, wegen Corona, ausfallen.

 

 

 

 

Die Freiwillige

 

Hier ist Miriam im Schuljahr 2020-2021 als europäische Freiwillige tätig.

 

 

Hallo!

Mein Name ist Miriam Vogler, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Wien. Während des kommenden Schuljahres werde ich in der Aufgabenschule Ephata tätig sein. Ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen, aber mein Ziel für den Europäischen Solidaritätskorps ist so viele Erfahrungen, wie möglich, zu sammeln. Meine Arbeit mit Schülerinnen und Schüler ist allerdings nicht komplett auf null, denn ich habe ein Sozialpraktikum mit demselben Grundprinzip der Aufgabenschule abgeschlossen. Mir hat es dort sehr gut gefallen.
Ich freue mich schon sehr darauf die Kinder und Jugendlichen unterstützen zu können und ein anderes Land und dessen Kultur kennenzulernen.

 

 

Im Schuljahr 2019-2020 war Nur hier als europäische Freiwillige tätig.

 

 

Ciao!

Mein Name ist Huda Nur Bouziane, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Südtirol, in Italien.
Ich wollte schon immer eine Freiwilligentätigkeit über die Grenzen meines Landes hinaus erleben. Deshalb mache ich diese Erfahrung hier im Ostbelgien. Ich habe Ostbelgien gewählt, weil ich neugierig war, wie die Zweisprachigkeit der deutschen und französischen Sprachen gelebt wird und wie man diese mit unserer Zweisprachigkeit in Südtirol verglichen kann.

Ich habe immer gerne mit Kindern zusammengearbeitet und die Gelegenheit genutzt, auch hier in Eupen, nämlich in der Aufgabenschule Ephata darin zu arbeiten. Aktivitäten durchführen zu dürfen, die ihren Wunsch nach Lernen und Wissen fördern, diese Herausforderung nehme ich gerne an.

Ich freue mich hier zu sein und freue mich darauf, mehr über Belgien zu erfahren und mein persönliches und kulturelles Gepäck zu erweitern.

 

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