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Unterstützte Kommunikation

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Die Unterstützte Kommunikation (UK) bildet einen wichtigen Förderschwerpunkt in unserer Arbeit. Denn: „Auch wer nicht reden kann, hat viel zu sagen!“

Manche Schüler und Schülerinnen können sich nur mit vertrauten Personen und/oder nur in bestimmten Situationen in ihrer eigenen Sprache verständigen. Einige verfügen kaum oder nicht über Lautsprache.
Ziel der Unterstützten Kommunikation ist es, diesen Schülern Mittel in die Hand zu geben, um ihre Bedürfnisse, Meinungen, Fragen zu äußern und so Verständigung zu ermöglichen. Im Grunde sollen alle natürlichen kommunikativen Fähigkeiten eines Menschen erweitert werden (Blickbewegungen, Mimik, Lautäußerungen, Gestik, Körperhaltung und Gebärden) und der Gebrauch von Kommunikationshilfen erlernt werden. Wir gehen davon aus, dass in jedem Menschen Kommunikationsbedürfnisse geweckt und erweitert werden können und sollen. Welche Methode der Anbahnung eines Kommunikationssystems schlussendlich am erfolgversprechendsten ist, ergibt sich aus den persönlichen Möglichkeiten eines jeden Schülers.

In der Praxis…

In der Niederlassung S.Vith des ZFP existiert seit 2007 ein UK-Team. Die Lehrer, Kinderpflegerinnen und Logopäden des Teams beobachten, diagnostizieren, beraten und fördern.
Nicht-Sprechende Kinder werden in heterogenen Klassen mit anderen Kindern integriert. Wichtig bleibt die Lautsprache, auch der Mitschüler als Vorbildfunktion.
Inzwischen ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass Unterstützte Kommunikation den Erwerb der Lautsprache nicht hemmt, sondern im Gegenteil sogar fördert.
Ausgehend non den festgestellten Fähigkeiten und der jeweiligen Entwicklung wird ein Programm zur Förderung der Kommunikation entwickelt.
Die Lehrer und Logopäden stellen das benötigte Material selbst her oder beraten beim Kauf von teuren elektronischen Geräten, die im Normalfall von der Dienststelle für Personen mit Behinderung oder der Krankenkasse genehmigt werden.
Unverzichtbar ist die Zusammenarbeit mit den Eltern, da sie relevante Informationen zu den Kommunikationsformen ihrer Kinder geben können und als wichtigste Bezugspersonen die in der Schule erlernte Kommunikation geduldig einüben und nachhaltig prägen können.